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1981 im Deutschen Museum:Vortrag von Professor Konrad Zuse ("Erfinder" des Computers)
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Professor Konrad Zuse war Ingenieur, Unternehmer und Informatiker. Geboren ist er am 22.06.1910 in Berlin, gestorben am 18.12.1995
in seinem Heimatort Hünfeld. Von 1934-38 entwickelte er die erste programmgesteuerte Rechenanlage auf mechanischer Basis
(Z1), die bereits mit dem binären Zahlensystem arbeitete. 1941 vollendete er mit der Z3, von der ein Nachbau im Deutschen Museum
in München ausgestellt ist, die erste in Relaistechnik gefertigte betriebsfähige Rechenanlage. 1949 gründete er
in Neukirchen (gehört heute zu Haunetal, Landkreis Hersfeld-Rotenburg) die Zuse KG (Relais- und Elektronenrechenautomaten,
Sitz ab 1957 Bad Hersfeld), die seit 1969 ganz zur Siemens AG gehört. 1956 entwickelte Zuse mit der Z22 seinen ersten
Elektronenrechner und mit der Z23 einen Transistorrechner, 1959 auch eine lochstreifengesteuerte Zeichenmaschine ("Graphomat").
Ab 1966 war Zuse Honorar-Professor in Göttingen und 1981 erster Preisträger des nach ihm benannten Konrad-Zuse-Preises.1970 ist seine Autobiographie "Der Computer - mein Lebenswerk" erschienen. 1981 hielt er im Deutschen Museum in München einen eineinhalbstündigen Vortrag (MP3-File mit 5 MB) über sein Leben. Darin sagt er unter anderem, dass für ihn die Datenverarbeitung mit dem Bit beginnt. Siehe auch Konrad Zuse Internet Archiv
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